Ich helf' mit - und du?

Stefan Kolloff (27)




Name: Stefan Kolloff
Alter: 27
Beruf: BFDler
Einsatzort: Göttingen
Tafel: Göttinger Tafel
 
1. Seit wann engagierst du dich bei der Tafel?
1. Oktober 2013 bei der Göttinger Tafel e.V.
 
2. Wie oft hilfst du bei der Tafel mit?
5 mal pro Woche
 
3. Engagierst du dich noch bei anderen Organisationen / Vereinen? Falls ja, welche?
Nein
 
4. Wie bist du auf die Tafeln und ihre Arbeit aufmerksam geworden?
Dass es die Tafeln gibt war mir schon vorher bewusst. Dass ich allerdings selbst ein Jahr Bundesfreiwilligendienst dort leisten würde war eher Zufall. Ich habe nach einem Platz gesucht und es war gerade in dem Moment über das Arbeitsamt bei der Göttinger Tafel einer ausgeschrieben.
 
5. Bitte beschreibe kurz deine Tätigkeiten bei der Tafel.
Ich bin hauptsächlich für das Fahren und somit Abhohlen der Ware zuständig, außerdem für die Ausgabe von Lebensmitteln in einigen Außenstellen.
 
6. Warum engagierst du dich bei der Tafel?
Als ich angefangen habe, war ich auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung um ein Jahr abzuwarten, damit ich mich dann für einen Studienplatz (soziale Arbeit) bewerben kann. Mittlerweile bin ich sehr froh, dass mich meine Suche letztendlich zur Tafel geführt hat. Nicht nur dass es gut im Lebenslauf zu lesen und sich positiv auf meine Studienplatzbewerbung auswirken wird, die Arbeit hier hat mir auch gezeigt, dass mir die Arbeit mit den Menschen hier Spaß macht. Ich konnte auch viel während der Seminare des BFDs lernen und neue Sichtweisen auf die Verschwendung von Lebensmitteln in unserer Gesellschaft erfahren. Wenn ich zurückblicke, kann ich nur feststellen, dass ich es bereuen würde, wenn ich damals vor mittlerweile fast einem Jahr den BFD Platz bei der Tafel nicht angenommen hätte.
 
7. Warum sollten sich junge Menschen bei der Tafel engagieren?
Ich habe glaube ich schon erwähnt, dass es in einem Lebenslauf nie schaden kann sich bei einer sozialen Einrichtung engagiert zu haben. Desweiteren erhält man hier Einblicke in unsere Gesellschaft, die einem sonst vielleicht verschlossen blieben. Zu guter Letzt ist natürlich auch immer ein gutes Gefühl, wenn man etwas Positives tun kann. Abschließend kann ich nur noch eins sagen: bei der Tafel zu helfen kann ich jedem nur empfehlen. Vielleicht ist es ja bei euch so, dass es euch nicht zusagt, aber das werdet ihr nur herausfinden, wenn ihr es zumindest einmal ausprobiert habt ;)
 
Was du sonst noch sagen möchtest:
Wenn ihr auch überlegt eine gewisse Zeitperiode überbrücken zu wollen, kann ich den Bundesfreiwilligendienst oder das Freiwillige Soziale Jahr ebenfalls nur empfehlen. Vielleicht ja bei einer Tafel in eurer Nähe.







Sebastian Kam...

Jonas Uhl

Michael Heinz...